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	<title>Andrey's Blog</title>
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		<title>Was ist meine Berufung?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 13:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist ein Thema bei dem sich viele Menschen sehr lange aufhalten können, aber nicht weil die Schlange der Anstehenden so lang ist, sondern weil sie in der falschen Schlange stehen. Bewundernswert an Hirschhausen&#8217;s Veranschaulichung zu diesem Thema ist, das &#8230; <a href="http://www.richerts.de/2010/04/was-ist-meine-berufung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein Thema bei dem sich viele Menschen sehr lange aufhalten können, aber nicht weil die Schlange der Anstehenden so lang ist, sondern weil sie in der falschen Schlange stehen. Bewundernswert an Hirschhausen&#8217;s Veranschaulichung zu diesem Thema ist, das es jeder verstehen könnte, wenn er den wollte.</p>
<p><object width="425" height="325"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Az7lJfNiSAs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Az7lJfNiSAs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="325"></embed></object></p>
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		<title>Seine Pflicht tun</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 10:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben ist Pflicht (Dienst). Ich tat meine Pflicht, und siehe da, das Leben ward Freude. ~ Rabindranath Tagore ~]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben ist Pflicht (Dienst). Ich tat meine Pflicht, und siehe da, das Leben ward Freude. ~ <em>Rabindranath Tagore</em> ~</p></blockquote>
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		<title>Der Stellenwert von Erfahrungen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 14:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Essay Sammlung von C. S. Lewis, in denen er auf unterschiedlichste allgemeine und zeitgenössische Fragen im Kontext mit dem Christentum eingeht, nimmt er auch Stellung zum Wert der Erfahrungen im Glaubensleben. Eine, wie ich finde, seiner Zeit weit &#8230; <a href="http://www.richerts.de/2009/07/stellenwert-von-erfahrungen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PH6GQAE2L._SS500_.jpg"><img class="alignright" title="Ich erlaube mir zu denken" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PH6GQAE2L._SS500_.jpg" alt="" width="156" height="156" /></a>In einer Essay Sammlung von C. S. Lewis, in denen er auf unterschiedlichste allgemeine und zeitgenössische Fragen im Kontext mit dem Christentum eingeht, nimmt er auch Stellung zum Wert der Erfahrungen im Glaubensleben. Eine, wie ich finde, seiner Zeit weit voraus zutreffende Beschreibung, die &#8211; wäre sie vor ca. 30 Jahren ernstgenommen – den derzeitigen postcharismatischen &#8220;Erfahrungskater&#8221; wenigstens etwas erträglicher gemacht hätte.</p>
<p><span id="more-172"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;Wir müssen also festhalten, daß der Glaube, wie wir ihn kennen, weder allein auf philosophischen Beweisen beruht noch auf der Erfahrung des Erhabenen allein; weder auf moralischer Erfahrung noch auf der Geschichte allein; sondern auf historischen Ereignissen, die die Kategorie des Moralischen zugleich erfüllen und transzendieren, die an die geistlichsten Elemente des Heidentums anknüpfen und die (offenbar) die Existenz eines Wesens voraussetzen, das mehr, aber nicht weniger ist als der Gott, den viele namhafte Philosophen glauben nachweisen zu können.</p>
<p>Religiöse Erfahrung, wie wir sie kennen, umfaßt wirklich alle diese Elemente. In einem engeren Sinn können wir aber auch mystische oder einfach übersinnliche Regungen oder Augenblicke der Anbetung als religiöse Erfahrung bezeichnen; und dann fragen wir uns vielleicht, in welcher Beziehung solche Regungen, die ja eine Art <em>visio</em> sind, und der Glaube, der definitionsgemäß «kein Schauen» ist, zueinander stehen. Die Antwort scheint mir nicht allzu schwierig zu sein. «Religiöse Erfahrungen» im engeren Sinne kommen und gehen; vor allem gehen sie. Dem Glauben obliegt es — durch Willen und Verstand —‚ festzuhalten, was uns in den besonders begnadeten Augenblicken unwiderstehlich einleuchtet. Durch den Glauben vertrauen wir beständig auf das, was wir einst vollkommen und ewig zu schauen hoffen und unvollkommen und für den Bruchteil eines Augenblicks schon geschaut haben.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">C. S. Lewis in <a title="Ich erlaube mir zu denken" href="http://www.amazon.de/Ich-erlaube-mir-denken-unzeitgem%C3%A4%C3%9Fen/dp/3765538620" target="_self"><em>Ich erlaube mir zu denken</em></a></p>
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		<title>Einfach gluecklich!</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 10:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Weg nach Hause hörte Rita ein Song im Radio und war von der durchdringenden Leichtigkeit so entzückt, dass sie Stunden danach immer noch über dem Boden schwebte &#8230; und sie wollte den Song um jeden Preis wieder hören. &#8230; <a href="http://www.richerts.de/2009/04/einfach-glucklich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg nach Hause hörte Rita ein Song im Radio und war von der durchdringenden Leichtigkeit so entzückt, dass sie Stunden danach immer noch über dem Boden schwebte <img src='http://www.richerts.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8230; und sie wollte den Song um jeden Preis wieder hören. Die Schwierigkeit bestand darin Anhand der bloßen Begeisterung und einiger vorgesummten Melodiefetzen, den Titel oder Interpreten auszumachen. Schön das es beim Sender sowas wie Songlisten mit Angabe der Sendezeit gibt und Rita trotz ihre Entzückung, sich ein Wort aus dem Text gemerkt hat &#8211; Laki. Durch das eingrenzen der Zeit (Abfahrt aus dem Büro &#8211; Ankunft zuhause) und mit Hilfe der Songliste stand irgendwann fest das es sich um den Titel &#8220;Lucky&#8221; von <a title="Jason Mratz" href="http://www.jasonmraz.com/" target="_blank"><em>Jason Mraz</em></a> und <em><a title="Colbie Caillat" href="http://www.colbie-caillat.de/" target="_blank">Colbie Caillat</a></em> handelt muss. Und das war er auch.</p>
<p><object width="425px" height="360px" ><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="wmode" value="transparent"/><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=49776296,t=1,mt=video"/><embed src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=49776296,t=1,mt=video" width="425" height="360" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"></embed></object></p>
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		<title>Der Obi-Van-Kenobi-Traum</title>
		<link>http://www.richerts.de/2009/02/der-obi-van-kenobi-traum/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 10:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>

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		<description><![CDATA[Im deutschen Vorabdruck des neuen Buches von Bill Hybels mit dem  Titel &#8220;AXIOM&#8221; (Aufatmen-Magazin), geht es um das derzeit populäre Thema Mentoring. Als einer der bekanntesten Autoren in Sachen Leiterschaft, greift Bill Hybels unverblümt-kritisch die hinter diesem Begriff und Wunsch &#8230; <a href="http://www.richerts.de/2009/02/der-obi-van-kenobi-traum/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Bill Hybels" src="http://www.unserekirche.de/data/images/520/202461912711.jpg" alt="" width="120" />Im deutschen Vorabdruck des neuen Buches von <em>Bill Hybels</em> mit dem  Titel &#8220;AXIOM&#8221; (<a title="Auatmen" href="http://www.aufatmen.de/" target="_blank">Aufatmen-Magazin</a>), geht es um das derzeit populäre Thema Mentoring. Als einer der bekanntesten Autoren in Sachen Leiterschaft, greift <em>Bill Hybels</em> unverblümt-kritisch die hinter diesem Begriff und Wunsch stehenden Motive und Vorstellungen auf, und setzt diese der Härte der Realität aus.</p>
<blockquote><p><span id="more-92"></span>Einer der heißesten Trends heutzutage ist die ständig wachsende Nachfrage nach dem M-Wort: Mentoring ist gefragt wie nie. Seit ich Gemeindearbeit mache, bin ich buchstäblich Tausende Male gefragt worden, ob ich nicht für jemanden Mentor werden könnte. Manchmal standen Leute  auf dem Gemeindeparkplatz neben meinem Auto, um mir diese Frage persönlich stellen zu können. Mehr noch als die Kühnheit dieser Personen irritierte mich die unausgesprochene Erwartungshaltung hinter ihrer Frage:</p>
<p>&#8220;Willst du mir zuhören und mich beraten, mich prägen und formen, mich unterweisen und lehren und mich zur Verantwortung ziehen? Willst du mir gut zureden, mich ermutigen und therapieren? Willst du mich aus dem Brunnen deines Wissens füllen, damit ich nicht selbst danach graben muss? Würdest du, oh mein  großer künftiger Mentor, bitte mein allwissender, allgenügender, allmächtiger, allgegenwärtiger Vertrauter und Meister sein, mein Lehrer und Ermahner, mein Freund und Führer von nun an, bis dass der Tod uns scheidet?&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Für den Glauben leiden?</title>
		<link>http://www.richerts.de/2008/06/fur-den-glauben-zu-leiden/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 10:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Martin Luther King ist das Leiden eine unweigerliche Folge einer Kirche, die ihre Berufung kompromisslos lebt. Die Vermeidung von Leiden dagegen, macht sie zu einer Marionette und … überflüssig. Die gesellschaftliche Irrelevanz der Kirche heute, steht in einem unübersehbaren &#8230; <a href="http://www.richerts.de/2008/06/fur-den-glauben-zu-leiden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Martin Luther King ist das Leiden eine unweigerliche Folge einer Kirche, die ihre Berufung kompromisslos lebt. Die Vermeidung von Leiden dagegen, macht sie zu einer Marionette und … überflüssig. Die gesellschaftliche Irrelevanz der Kirche heute, steht in einem unübersehbaren Zusammenhang mit dem Streben nach Konformität in gesellschaftlich kritischen Fragen. Schon fast mitleidig plädier da Grönemeyer: <em>&#8220;<a href="http://www.lyricsmania.com/lyrics/herbert_gronemeyer_lyrics_14321/12_lyrics_42746/st%C3%BCck_vom_himmel_lyrics_462678.html">Religionen sind zu schonen / Sie sind für die Moral gemacht</a>&#8220;</em> (so eine Art <a href="http://www.wwf.de/">WWF</a> für Kirche?). Danke Herbi!</p>
<p><span id="more-37"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;Es gab einmal eine Zeit, wo die Kirche sehr mächtig war. Das war damals, als die Christen sich noch freuten, wenn sie für wert erachtet wurden, für ihren Glauben zu leiden. In jenen Tagen war die Kirche nicht nur ein Thermometer, das die Ideen und Grundsätze der öffentlichen Meinung anzeigte, sie war der Thermostat, der die Sitten der Gesellschaft regelte. In jeder Stadt, in die die frühen Christen kamen, wurden die Machtverhältnisse gestört, und die Machthaber versuchten sofort, sie als «Friedensstörer» und «fremde Agitatoren» zu überführen. Aber sie blieben bei ihrer Überzeugung, eine «Siedlung des Himmels» zu sein und Gott mehr gehorchen zu müssen als den Menschen. Ihre Zahl war klein, aber ihre Bekenntnistreue war groß. Sie waren zu ergriffen und erfüllt von Gott, um sich von der gewaltigen Zahl ihrer Gegner einschüchtern zu lassen. Sie machten uralten Übeln wie Kindermord und Gladiatorenkämpfen ein Ende.<br />
Heute ist es anders. Die Kirche unserer Zeit ist oft nur eine schwache, wirkungslose und unsicher klingende Stimme. Nur zu oft ist sie der stützende Pfeiler des Status quo.&#8221;</p></blockquote>
<p align="right">[<a title="Ich habe einen Traum" href="http://www.amazon.de/gp/product/3545201651/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&#038;tag=richs-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3545201651"><em>"Ich habe eine Traum"</em>, Martin Luther King, jr. Benziger Verlag</a>]</p>
<p><em>&#8220;Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort [argwöhnisch] achtgehabt, so werden sie auch auf das eure [argwöhnisch] achthaben.&#8221;</em> [Johannes 15,20; SLT]</p>
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		<title>Schöpferischer Extremismus</title>
		<link>http://www.richerts.de/2008/06/schopferischer-extremismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 09:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Brief an die geistliche Leiter Amerikas, denen Martin Luther King aus dem Gefängnis in Birmingham schrieb, geht er auf den Vorwurf ein, ein Extremist zu sein. Angesichts der aktuellen Auseinandersetzung der Medien mit diesem Thema, in denen der &#8230; <a href="http://www.richerts.de/2008/06/schopferischer-extremismus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Brief an die geistliche Leiter Amerikas, denen Martin Luther King aus dem Gefängnis in Birmingham schrieb, geht er auf den Vorwurf ein, ein Extremist zu sein.<br />
Angesichts der aktuellen Auseinandersetzung der Medien mit diesem Thema, in denen der Versuch unternommen wird die Christen auf die gleiche Plattform mit radikalen Islamisten zu stellen, sind es die Früchte des &#8220;Extremisten&#8221; Martin Luther King, Jr. die unsere Welt nachhaltig zum Guten hin verändert haben. Oder?</p>
<p><span id="more-36"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;… ich habe ihnen (den schwarzen Brüdern) klarzumachen versucht, dass diese normale und gesunde Unzufriedenheit durch gewaltlose direct action in andere, schöpferische Bahnen gelenkt werden kann. Deshalb nennen Sie mich nun einen Extremisten! Ich muss gestehen, dass ich darüber zunächst bitter enttäuscht war.<br />
Als ich aber weiter darüber nachdachte, erfüllte es mich mit einer gewissen Genugtuung, ein Extremist genannt zu werden.</p>
<ul>
<li>War nicht Jesus ein Extremist der Liebe? «Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen.»</li>
<li>War nicht Amos ein Extremist der Gerechtigkeit? «Es soll aber das Recht offenbar werden wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein starker Strom.»</li>
<li>War nicht Paulus ein Extremist der Lehre Jesu Christi? «Ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leibe.»</li>
<li>War nicht Martin Luther ein Extremist? «Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir.»</li>
<li>War nicht John Bunyan ein Extremist? «Ehe ich aus meinem Gewissen eine Mördergrube mache, will ich lieber bis ans Ende meiner Tage im Gefängnis bleiben.»</li>
<li>War nicht Abraham Lincoln ein Extremist? «Diese Nation kann nicht weiterleben &#8211; zur Hälfte Sklaven, zur Hälfte Freie.»</li>
<li>Und war nicht auch Thomas Jefferson ein Extremist? «Wir halten es für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind.»</li>
</ul>
<p>Es geht also nicht darum, ob wir Extremisten sind, sondern was für Extremisten wir sind. Sind wir Extremisten des Hasses oder der Liebe? Sind wir Extremisten, die die Ungerechtigkeit aufrechterhalten wollen, oder sind wir Extremisten der Gerechtigkeit? In jenem dramatischen Geschehen auf Golgota wurden drei Männer gekreuzigt. Vergessen wir nicht, dass alle drei wegen des gleichen Vergehens ans Kreuz geschlagen wurden: Sie waren Extremisten. Zwei von ihnen waren Extremisten der Verderbtheit und daher tief unter ihre Mitmenschen gesunken. Einer aber, Jesus Christus, war ein Extremist der Liebe, der Wahrheit und der Güte und hatte sich dadurch weit über seine Mitmenschen erhoben. So brauchen die Südstaaten, Amerika und die Welt vielleicht doch sehr dringend schöpferische Extremisten. Ich hatte gehofft, dass die gemäßigten Weißen das erkennen würden.&#8221;</p></blockquote>
<p align="right">[<a title="Ich habe einen Traum" href="http://www.amazon.de/gp/product/3545201651/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&#038;tag=richs-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3545201651"><em>"Ich habe eine Traum"</em>, Martin Luther King, jr. Benziger Verlag</a>]</p>
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		<title>Himmlische Melancholie</title>
		<link>http://www.richerts.de/2008/04/himmlische-melancholie/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 12:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Himmel und Melancholie müssen kein Widerspruch sein &#8212; nicht wenn er von Russen bewohn oder besungen wird. Eine Kostprobe davon liefert das christliche Geschwister-Quartet Rusavuky aus Kovel (West-Ukraine) auf ihrem Album «Я тебя буду ждать» (Ich werd&#8217; auf dich &#8230; <a href="http://www.richerts.de/2008/04/himmlische-melancholie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Himmel und Melancholie müssen kein Widerspruch sein &#8212; nicht wenn er von Russen bewohn oder besungen wird. Eine Kostprobe davon liefert das christliche Geschwister-Quartet <em>Rusavuky</em> aus Kovel (West-Ukraine) auf ihrem Album «<em>Я тебя буду ждать</em>» (Ich werd&#8217; auf dich warten). Die melancholische Grundstimmung (&#8216;печаль моя светла&#8217;) holen eine russisch-infizierte Seele auch Jahrzehnte später noch ein <img src='http://www.richerts.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<item>
		<title>SEELENzwerge</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 10:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>

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		<description><![CDATA[Der christliche Glaube zielt auf konkrete Veränderung. Er soll Früchte tragen: Freude, Friede, Sanftmut, Geduld, Liebe&#8230; Warum funktioniert das in der Praxis so wenig? Warum sind viele Christen menschlich so verkümmert? Warum gibt es in christlichen Gemeinden so viele bittere &#8230; <a href="http://www.richerts.de/2008/03/seelenzwerge/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der christliche Glaube zielt auf konkrete Veränderung. Er soll Früchte tragen: Freude, Friede, Sanftmut, Geduld, Liebe&#8230; Warum funktioniert das in der Praxis so wenig?</p>
<ul>
<li>Warum sind viele Christen menschlich so verkümmert?</li>
<li>Warum gibt es in christlichen Gemeinden so viele bittere Konflikte und Machtkämpfe?</li>
<li>Welche Rolle spielen unsere Gefühle für den Glauben?
</ul>
<p><span id="more-34"></span></li>
<p><img class="alignright" style="border: 1px solid black; margin: 4px 8px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CM38ERyfL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="163" height="250" />Peter Scazzero beschreibt in diesem Buch Symptome eines Glaubens, der emotional unreif geblieben ist. Er deckt auf, warum herkömmliche Vermittlungswege von Glaubenswachstum oft einer Reifung der Persönlichkeit geradezu im Weg stehen. Und er skizziert den Weg zu einem ganzheitlichen, erwachsenen Glauben, auf dem die emotionale Reife nicht auf der Strecke bleibt.</p>
<p>Das entscheidende Plus an dieser Lektüre, ist für mich die Tatsache dass der Autor nicht über &#8220;ungelegte Eier&#8221; schreibt, sondern dass es ein Ergebnis eines persönlichen Zerbruchs ist, am Ende dessen man einem Neuen Menschen begegnet.</p>
<p>Ein MUSS für Seelsorger und Pastoren!</p>
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		<item>
		<title>One Art</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 10:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[«Die Kunst des Verlierens ist nicht schwer zu beherrschen; so viele Dinge scheinen erfüllt von der Absicht, verloren zu sein, dass ihr Verlust keine Katastrophe ist. Verliere jeden Tag etwas. Akzeptiere die Aufregung um verlorene Türschlüssel, die schlecht verbrachte Stunde. &#8230; <a href="http://www.richerts.de/2008/03/one-art/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>«Die Kunst des Verlierens ist nicht schwer zu<br />
beherrschen;<br />
so viele Dinge scheinen erfüllt von der Absicht, verloren zu sein,<br />
dass ihr Verlust keine Katastrophe ist.</p>
<p>Verliere jeden Tag etwas.<br />
Akzeptiere die Aufregung um verlorene Türschlüssel,<br />
die schlecht verbrachte Stunde.<br />
Die Kunst des Verlierens ist nicht schwer zu beherrschen.</p>
<p><span id="more-33"></span>Übe dich dann weiter zu verlieren, schneller zu verlieren:<br />
Plätze und Namen und wohin du noch reisen wolltest.<br />
Nichts von dem wird eine Katastrophe herbeiführen.</p>
<p>Ich verlor die Uhr meiner Mutter. Und Schau!<br />
Mein letztes, oder vorletztes von drei geliebten<br />
Häusern ging.<br />
Die Kunst des Verlie1rens ist nicht schwer zu<br />
beherrschen.</p>
<p>Ich verlor zwei Städte, reizende Städte.<br />
Und noch mehr,<br />
Ich verlor einige Königreiche, die ich besaß, zwei<br />
Flüsse, ein Kontinent.<br />
Ich vermisse sie, aber es war keine Katastrophe.</p>
<p>Sogar Dich zu verlierend (die scherzende Stimme,<br />
eine Geste, die ich liebe)<br />
Ich werde nicht gelogen haben. Es ist erwiesen<br />
die Kunst des Verlierens ist nicht allzu schwer zu<br />
beherrschen,<br />
obwohl es aussehen kann (notiere es Dir!) wie eine<br />
Katastrophe.»</p>
<p align="right">&#8220;<a href="http://www.poets.org/viewmedia.php/prmMID/15212" target="_blank" title="One Art">One Art</a>&#8221;  von <a href="http://www.poets.org/poet.php/prmPID/7" title="Elisabeth Bishop" target="_blank">Elizabeth Bishop</a></p>
<p align="left"> Es war übereraschend dieses Poesie-Stück in einem Film wie <em>&#8220;In den Schuhen meiner Schwester&#8221;</em>  zu entdecken, und schon Recht aus dem Mund einer Muse Namens Cameron Diaz <img src='http://www.richerts.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , die sich im Film auf Kosten Anderer versucht duchs Leben zu mogeln.</p>
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